Die Rheinfelstafel

Detail der Rheinfelstafel

Detail der Rheinfelstafel

Eine der bekanntesten Pietra-dura-Arbeiten der Kasseler Steinschneidewerkstätten des 18. Jahrhunderts ist die so genannte „Rheinfelstafel“, ein aus Steinen zusammengesetztes Bild mit Abmessungen von 1,91 x 1,41 m und einem Gewicht von etwa 450 kg. Pietra-dura (ital. „harter Stein“), auch Florentiner Mosaik genannt, bezeichnet im Kunsthandwerk die Technik, Bilder und Ornamente aus zurecht geschliffenen Intarsien zu legen. Das Werk gehört heute zur Sammlung Angewandte Kunst und ist bald wieder in der neuen Dauerausstellung des Hessischen Landesmuseums in Kassel zu sehen. Weiterlesen

Julia Dummer: Restauratorin für Textilien und Objekte aus Leder

Julia Dummer ist seit 2001 Restauratorin bei der MHK. Sie befasst sich mit Textilien und Objekten aus Leder, darunter auch die hessischen Trachten der Sammlung Volkskunde, die in unserem Blog bereits vorgestellt wurden. In einem Interview gibt uns Frau Dummer Einblicke in ihr Arbeitsfeld und erzählt, wie sie zur Restaurierung kam.
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Zerbrechliche Schätze (Teil II) – „Venedisches“ Kristallglas aus Kassel

Sand, Kalk und Soda bzw. Pottasche – mehr Bestandteile braucht es kaum um bei ca. 600 °C die rotglühende Glasmasse entstehen zu lassen, aus der kundige Hände die fragilsten Kunstwerke zu formen verstehen. Doch der Weg vom frühen grünen Waldglas bis zum begehrten, klar durchsichtigen Weißglas war lang und dessen erfolgreiche Herstellung nicht nur vom Wissen um die Verwendung der entsprechenden Rohstoffe und deren chemische Prozesse abhängig, sondern ebenso von den Fortschritten im Ofenbau und in der Gewinnung von Holzkohle. Weiterlesen

Ein Kolonialwarenladen aus Kaufungen – von der Auslage in die Museumsvitrine

Am 1.12.1949 wurde der Kolonialwarenladen Finke in der Mühlenstraße 3 in Kaufungen, Kreis Kassel, eröffnet, und am 30.9.1977 wurden dort die letzten Dinge verkauft. Der Inhaber, Helmuth Finke, hätte sicher nicht damit gerechnet, dass ein Teil seines Ladens rund 40 Jahre später einmal in einem Museum präsentiert wird. Wie kam es dazu?

Helmuth Finke in seinem Laden im Dezember 1952

Helmuth Finke in seinem Laden im Dezember 1952

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