Noch 26 Tage

Damit läuft es rund Hochrad

Auf einen Sattel in 1,65 Meter steigen? Diese Kunst beherrschten Ende des 19. Jahrhunderts nicht nur Zirkuskünstler. Das Hochrad war weit verbreitet. Frauen mit Rock fuhren so genannte Tricycles mit drei Rädern. Schauen Sie sich das Hochrad mit Pedalantrieb am Vorderrad demnächst im Hessischen Landesmuseum an!

Noch 27 Tage

Ein Familienporträt im Großformat

moritzgemaeldeEine wahre Großfamilie: Landgraf Moritz präsentiert sich auf etwa vier Metern Leinwand mit seiner zweiten Ehefrau Juliane von Nassau-Dillenburg und den vierzehn gemeinsamen Kindern. Als das Porträt im Jahr 1618 entstand, waren zunächst nur neun bis dahin geborene Nachkommen zu sehen. Erst etwa zehn Jahre später wurde das Bild mit den fünf nach 1618 geborenen Kindern des Landgrafenpaares vervollständigt. Die kostbare Kleidung der landgräflichen Familie, aber auch die wertvollen exotischen Tiere wie Mops und Papagei, veranschaulichen den Reichtum der Landgrafschaft sowie deren Standesanspruch innerhalb der fürstlichen Hierarchie der europäischen Herrscher. Sehen Sie das beeindruckende Familienbildnis demnächst im Hessischen Landesmuseum!

Noch 28 Tage

Grüner Luxus

161029 (vf90072)Meine Rinderherde, meine Feuersteinklinge, mein Steinbeil! Die Luxusausgabe jungsteinzeitlicher Steinbeile waren Exemplare aus exotischem Jadeit. Wo man das Rohmaterial für das in Kassel entdeckte formschöne Stück findet, erfahren Sie im Hessischen Landesmuseum.

Noch 30 Tage

Aus der landgräflichen Silberkammer

nautiluspokalDieser Pokal aus der Silberkammer des Schlosses ist unveräußerlich! Landgraf Wilhelm IV. bestimmte zehn wertvolle Kunstschätze, die immer beim regierenden Fürsten in Kassel verbleiben und auch bei Erbteilungen nicht veräußert werden durften. Dieser Pokal gilt als frühes Beispiel für einen zum Trinkgefäß gefassten Nautilus und war ein Geschenk der bedeutenden Augsburger Kaufmannsfamilie Welser an Philipp den Großmütigen. Tauchen Sie demnächst im Hessischen Landesmuseum in viele weitere Schätze der Landgrafen ein!

Noch 31 Tage

Wir zeigen Ihnen, was eine Harke ist…

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Und zwar im Hessischen Landesmuseum! Im überdachten Innenhof bieten wir Ihnen einen Überblick über die Landwirtschaft in früheren Zeiten. Lassen Sie sich überraschen: Einige Objekte werden sie dort aus einer ganz neuen Perspektive kennenlernen!

Noch 32 Tage

Ein Rechen für die Braut

BrautrechenBunt bemalt und beschriftet wurden Holzrechen wie dieser der Braut als Teil der Mitgift übergeben. Bis in die 1930er Jahre wurden viele solcher Heurechen mit oder ohne Bügel handgefertigt. Ob für Heu, Getreide, Gras oder Laub – der Rechenmacher hatte stets gut zu tun. Erkunden Sie im Hessischen Landesmuseum, wie genau er dabei vorging und erfahren Sie mehr über alte Handwerke!

Noch 33 Tage

Die Becher des Ritters

haeufebecherDieses Trinkgeschirr besteht aus acht stapelbaren Einzelbechern, so genannten frühneuzeitlichen Häufebechern. Besonders bedeutend machen dieses Geschirr aus dem Besitz des Reichsritters Franz von Sickingen (1518-1521) seine selten erhaltene Vollständigkeit und der historische Kontext. Bei dem „Sickingen-Becher“ handelt es sich gleich um zweifache Kriegsbeute. Franz von Sickingen ließ es einst aus Beutesilber anfertigen und verlor es später im Kampf seines ritterschaftlichen Adels gegen die Fürstenmacht an Philipp den Großmütigen. Schauen Sie sich die acht Becher demnächst im Hessischen Landesmuseum genauer an!

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Getreidebrei statt Wildschweinbraten…

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…gibt es in Nordhessen erst seit rund 7500 Jahren. Zu dieser Zeit wurden auch hier die Menschen sesshaft und gingen zu Ackerbau und Viehzucht über. Für das neue Nahrungsmittel Getreide brauchte man nun auch Tontöpfe zum Kochen. Was es bei den ersten Bauern sonst noch Leckeres gab, zeigen wir Ihnen bald im Hessischen Landesmuseum.

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Es werde Licht in düsteren Kammern!

Schusterkugel

Schusterkugel

Diese so genannte Schusterkugel war in kleinen dunklen Werkstätten eine wichtige Lichtquelle. Der Glaskolben wurde mit Wasser gefüllt, wodurch das Licht einer dahinter stehenden Kerze oder Petroleumlampe gebündelt und damit verstärkt durchscheinen konnte. Hätten Sie gedacht, dass man die Befestigung „Schustergalgen“ nannte? Mehr erfahren Sie im Hessischen Landesmuseum!