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Von Terrakotta zu Marmor

Sie kennen die beiden bereits vielleicht aus dem Marmorbad in der Kasseler Karlsaue: Die Figuren Paris und Bacchantin von Pierre Étienne Monnot. Den dortigen großen Marmorstatuen lagen diese beiden 63 und 66 Zentimeter großen Terrakottamodelle zugrunde, die nun im Hessischen Landesmuseum zu sehen sein werden. Die Werkstattmodelle aus der Zeit zwischen 1692 und 1714 zeugen vom künstlerischen Entwicklungsprozess, den der Künstler an den mythologischen Figuren vornahm. Vermutlich waren die Modelle vorerst ohne konkreten Auftrag in Rom entstanden. Landgraf Carl erwarb sie Anfang des 18. Jahrhunderts und holte sie nach Kassel.

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