Noch 7 Tage

Als die Römer frech geworden…

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…kamen sie nach Hessens Norden. Das stimmt so nur bedingt! Zwar sind für die Jahre um Christi Geburt Kämpfe zwischen Römern und Germanen überliefert, ab etwa 100 n. Chr. änderte sich das jedoch. Nun unterhielt das Römische Reich florierende Handelsbeziehungen mit dem nordhessischen Stamm der Chatten. Was diese außer dem typischen roten Tafelgeschirr noch importierten, können Sie im Hessischen Landesmuseum herausfinden.

Noch 8 Tage

Krieg spielen am Küchentisch "Im Schützengraben. Neuartiges Würfelspiel"

1915 erschien das Würfelspiel „Im Schützengraben“. Viele Spieleverlage versuchten, aus der Kriegsbegeisterung der Menschen während des Ersten Weltkrieges Profit zu ziehen und entwickelten entsprechende Gesellschafts- und Kartenspiele. Beim Spiel „Im Schützengraben“ mussten die Spieler acht „Schützengräben“ überwinden. Wer als erster in der Mitte angekommen war, verkündete seinen Sieg mit „3 mal kräftig‚ Hurrah‘“. Mehr erfahren Sie im Hessischen Landesmuseum!

Noch 9 Tage

Von Terrakotta zu Marmor

Sie kennen die beiden bereits vielleicht aus dem Marmorbad in der Kasseler Karlsaue: Die Figuren Paris und Bacchantin von Pierre Étienne Monnot. Den dortigen großen Marmorstatuen lagen diese beiden 63 und 66 Zentimeter großen Terrakottamodelle zugrunde, die nun im Hessischen Landesmuseum zu sehen sein werden. Die Werkstattmodelle aus der Zeit zwischen 1692 und 1714 zeugen vom künstlerischen Entwicklungsprozess, den der Künstler an den mythologischen Figuren vornahm. Vermutlich waren die Modelle vorerst ohne konkreten Auftrag in Rom entstanden. Landgraf Carl erwarb sie Anfang des 18. Jahrhunderts und holte sie nach Kassel.

Was verbinden Sie mit Hessen?

 

In zehn Tagen (26.-27. November) feiern wir die Eröffnung des Hessischen Landesmuseums. Was verbinden Sie mit Hessen? Mitarbeiterinnen der Sammlung Volkskunde der MHK waren unterwegs in der Region und haben nachgefragt.

Noch 11 Tage

Sie bringen die Haare in Form

Brennschere

Anfang des 20. Jahrhunderts sorgten Brennscheren oder auch Onduliereisen für leichte Wellen im Haar. So formten die Frauen etwa ihren „Bubikopf“, eine damals sehr beliebte Frisur. Sehen Sie sich das zirka 100 Jahre alte Friseurwerkzeug demnächst im Hessischen Landesmuseum an!

Noch 12 Tage

Filigranste Details in Glas

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Wagen Sie einen Blick in die „Glaskugel“: Kunstvoll auf wenigen Quadratzentimetern eingeschliffen ist hier Landgraf Carl zu Pferde in Begleitung der Göttin Minerva zu sehen. Entstanden ist die Glasdose etwa 1689 in der Steinschleifmühle im Kasseler Schlossgraben, einem damals herausragenden Zentrum der Stein- und Glasschneidekunst in Deutschland. Wenn Sie die Glasdose demnächst im Hessischen Landesmuseum genau betrachten, werden Sie sogar das Muskelspiel, den flaumigen Federbusch des Helms und die emporwirbelnde Mähne des Pferdes erkennen, die Glasschneidemeister Christoph Labhardt filigran gearbeitet hat.

Noch 13 Tage

Sicherheitsnadeln der Eisenzeit

161122 (vf90258)Diesen Zweck erfüllten die so genannten Fibeln, die die Kleidung zusammenhielten. Was die Fibeln außerdem anhand ihrer unterschiedlichen Formen über Kontakte in manchmal weit entfernte Regionen verraten, erfahren Sie demnächst im Hessischen Landesmuseum.

 

Noch 14 Tage

Vorweihnachtliche Köstlichkeiten aus dem Jahr 1926

9.	Handschriftliches Rezeptbuch

»Meiner Hertel zum Advent 1926« – das von einer Freundin selbst gemachte und handgeschriebene Kochbuch enthält nicht nur Rezepte, sondern vermittelt eine Weltanschauung: »In der Einfachheit liegt die Wahrheit!«. Es finden sich darin ausschließlich vegetarische Rezepte wie das »Dreifarbenmus: Kartoffel-, Spinat- und Möhrenmus. Darüber Zwiebel in Öl oder Butter«. Lassen Sie sich im Hessischen Landesmuseum kulinarisch von Hertels Freundin inspirieren!

Noch 15 Tage

Eine Luxustischplatte erzählt Geschichte(n)

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Ein vielfältiges Mosaik aus wertvollen Schmucksteinen zeigt die Festung Rheinfels am Mittelrhein, die unter der Hoheit der Landgrafen von Hessen-Kassel stand. Die Pietra-dura-Tischplatte wurde im Auftrag von Landgraf Carl in einer Luxusgütermanufaktur ab 1701 vom italienischen Spezialisten Francesco Mugniai aus Florenz angefertigt. Im Vordergrund der Flusslandschaft ist Minerva, die Göttin der taktischen Kriegsführung begleitet von zwei Löwen zu sehen. Oberhalb sind Kriegstrophäen und die Fahnen zweier hessischer Regimenter dargestellt. Rankenwerk, Blumen, Vögel und Füllhörner, rahmen das Bildfeld ein. Doch es steckt viel mehr dahinter als wahre Steinschleifkunst: Erfahren mehr über die „Rheinfels-Frage“, die halb Europa beschäftigte, demnächst im Hessischen Landesmuseum!