Verschlusssache – Nadeln aus der Bronzezeit

Ob zum Nähen, Stricken, Häkeln oder Heften – Nadeln bringen wir heute gewöhnlich mit Textilarbeiten in Zusammenhang. In der Archäologie steht der Begriff „Nadel“ dagegen meist für Gegenstände zum Verschließen von Kleidern oder zum Befestigen von Hauben oder Haaren – Aufgaben, die heute in der Regel Reißverschlüsse, Knöpfe, Haargummis oder Haarspangen übernehmen. Vor allem in der Bronzezeit (2200 bis 800 v. Chr.) sind solche Schmucknadeln in großer Zahl und Formenvielfalt belegt.

Brillennadel von Haina, Kreis Waldeck-Frankenberg.

Brillennadel von Haina, Kreis Waldeck-Frankenberg.

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