Noch 11 Tage

Sie bringen die Haare in Form

Brennschere

Anfang des 20. Jahrhunderts sorgten Brennscheren oder auch Onduliereisen für leichte Wellen im Haar. So formten die Frauen etwa ihren „Bubikopf“, eine damals sehr beliebte Frisur. Sehen Sie sich das zirka 100 Jahre alte Friseurwerkzeug demnächst im Hessischen Landesmuseum an!

Noch 12 Tage

Filigranste Details in Glas

glas

Wagen Sie einen Blick in die „Glaskugel“: Kunstvoll auf wenigen Quadratzentimetern eingeschliffen ist hier Landgraf Carl zu Pferde in Begleitung der Göttin Minerva zu sehen. Entstanden ist die Glasdose etwa 1689 in der Steinschleifmühle im Kasseler Schlossgraben, einem damals herausragenden Zentrum der Stein- und Glasschneidekunst in Deutschland. Wenn Sie die Glasdose demnächst im Hessischen Landesmuseum genau betrachten, werden Sie sogar das Muskelspiel, den flaumigen Federbusch des Helms und die emporwirbelnde Mähne des Pferdes erkennen, die Glasschneidemeister Christoph Labhardt filigran gearbeitet hat.

Noch 13 Tage

Sicherheitsnadeln der Eisenzeit

161122 (vf90258)Diesen Zweck erfüllten die so genannten Fibeln, die die Kleidung zusammenhielten. Was die Fibeln außerdem anhand ihrer unterschiedlichen Formen über Kontakte in manchmal weit entfernte Regionen verraten, erfahren Sie demnächst im Hessischen Landesmuseum.

 

Noch 14 Tage

Vorweihnachtliche Köstlichkeiten aus dem Jahr 1926

9.	Handschriftliches Rezeptbuch

»Meiner Hertel zum Advent 1926« – das von einer Freundin selbst gemachte und handgeschriebene Kochbuch enthält nicht nur Rezepte, sondern vermittelt eine Weltanschauung: »In der Einfachheit liegt die Wahrheit!«. Es finden sich darin ausschließlich vegetarische Rezepte wie das »Dreifarbenmus: Kartoffel-, Spinat- und Möhrenmus. Darüber Zwiebel in Öl oder Butter«. Lassen Sie sich im Hessischen Landesmuseum kulinarisch von Hertels Freundin inspirieren!

Noch 15 Tage

Eine Luxustischplatte erzählt Geschichte(n)

rheinfels

Ein vielfältiges Mosaik aus wertvollen Schmucksteinen zeigt die Festung Rheinfels am Mittelrhein, die unter der Hoheit der Landgrafen von Hessen-Kassel stand. Die Pietra-dura-Tischplatte wurde im Auftrag von Landgraf Carl in einer Luxusgütermanufaktur ab 1701 vom italienischen Spezialisten Francesco Mugniai aus Florenz angefertigt. Im Vordergrund der Flusslandschaft ist Minerva, die Göttin der taktischen Kriegsführung begleitet von zwei Löwen zu sehen. Oberhalb sind Kriegstrophäen und die Fahnen zweier hessischer Regimenter dargestellt. Rankenwerk, Blumen, Vögel und Füllhörner, rahmen das Bildfeld ein. Doch es steckt viel mehr dahinter als wahre Steinschleifkunst: Erfahren mehr über die „Rheinfels-Frage“, die halb Europa beschäftigte, demnächst im Hessischen Landesmuseum!

Noch 16 Tage

Designerschmuck

161110 (vf90395)Dieser Bronzehalsring der frühen Eisenzeit war extrem aufwendig herzustellen. Bei Experimenten brauchten die Forscher fast 40 Stunden für die Fertigung eines solchen so genannten Wendelringes. Wer sich so etwas vor über 2500 Jahren leisten konnte, verraten wir Ihnen demnächst im Hessischen Landesmuseum.

Noch 17 Tage

Schmuckes Körbchen für schmucke Löffel 8.	Löffelkörbchen der Maria Elisabeth Riebeling

In Löffelkörbchen wie diesem wurden im 19. Jahrhundert die Esslöffel aufbewahrt. Das wichtigste Besteckteil war ein sehr individuelles, denn jeder im Haushalt besaß seinen eigenen Löffel. Einkerbungen am Stiel kennzeichneten die Herkunft. Bewundern Sie das Körbchen aus dem Jahr 1841 im Hessischen Landesmuseum!

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Landgraf, Held und Göttin aus Elfenbein

Sie krönten einst eine hochberühmte Planetenlaufuhr und sind nun im Hessischen Landesmuseum zu bewundern: Die Elfenbeinstatuetten »Herkules«, »Minerva« und »Landgraf Carl zu Pferde«. Gemeinsam bekrönten die 20 bis 22,5 Zentimeter großen Figuren mit weiteren Statuetten das Holzgehäuse der 1561 vollendeten Planetenlaufuhr Eberhard Baldeweins. Landgraf Carl von Hessen-Kassel gab das prachtvolle Nussbaumgehäuse vermutlich im ersten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts in Auftrag. Als Schöpfer des Gehäuses gilt der hugenottische Meister Paul Collignon, die Autorschaft der Elfenbeinfiguren hingegen blieb umstritten. Bewundern Sie das wertvolle Dreigestirn demnächst im Hessischen Landesmuseum!

Noch 19 Tage

Ungeahnte Urnengräber

161107 (vf90235)Dieses Brandgrab ist nur eines von 252 Gräbern, die Archäologen in einem Friedhof der späten Bronzezeit bei Vollmarshausen ausgegraben haben. Was uns die Bestattungen über die Totenrituale dieser Periode verraten, erfahren Sie im Hessischen Landesmuseum.