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Auf über 1000 Quadratmetern lagert der Bestand der vor- und frühgeschichtlichen Sammlung

Auf über 1000 Quadratmetern lagert der Bestand der vor- und frühgeschichtlichen Sammlung.

…etwas anderes bleibt einem auch gar nicht übrig, wenn man ein Museum wieder einrichten will! Vom frühmittelalterlichen Grabstein über bis zu 80 cm hohe zerbrechliche Keramikgefäße bis hin zur weniger als 1 cm großen mittelsteinzeitlichen Feuersteinklinge: Alles, was in der neuen Dauerausstellung des Hessischen Landesmuseums präsentiert werden soll, muss heil und sicher aus dem Museumsdepot an seinen neuen Standort im Ausstellungsraum gelangen. Die Sammlung Vor- und Frühgeschichte hat dabei naturgemäß ganz andere Probleme zu bewältigen, als die Abteilung Angewandte Kunst oder die Volkskundesammlung. Es beginnt damit, dass nicht nur einige hundert, sondern rund 2600 Einzelobjekte aus dem rund 1 Million Einzelobjekte umfassenden Gesamtbestand der Sammlung aus unzähligen Kartons anhand ihrer Inventarnummern herausgesucht werden müssen. Weiterlesen

Quelle, Neckermann, Bader und Co. – nicht nur zum Bestellen. Versandhauskataloge in der Sammlung Volkskunde

Neckermann Frühling/Sommer 1961

Neckermann Frühling/Sommer 1961

„Neckermann macht’s möglich“, „Otto … find‘ ich gut!“, „Meine Quelle“ – wer kennt sie nicht, die Slogans der bekannten Versandhäuser Neckermann, Otto und Quelle, deren umfangreiche Kataloge angesichts florierender Onlineshops wohl bald der Vergangenheit angehören werden. Dass sie sich als Zeugen einer vergangenen Waren- und Konsumwelt ihren Platz im Museum verdient haben, darüber sprach Almuth Kölsch in der Kunstpause letzte Woche.  Weiterlesen

Die Sammlung Vor- und Frühgeschichte

Das Hessische Landesmuseum in Kassel ist geschlossen – auch die Abteilung Vor- und Frühgeschichte. Nichts desto trotz gibt es viel zu tun, wobei fast die Hälfte der Arbeitszeit der Mitarbeiter auf die Pflege der Sammlung entfällt. Grund genug, sie an dieser Stelle einmal näher vorzustellen. Weiterlesen

Ein Praktikum in der Sammlung Volkskunde

Ein Praktikum im Rahmen eines kulturanthropologischen Studiums soll Studenten die Möglichkeit bieten, erste Einblicke in eine mögliche Arbeitswelt von Volkskundlern zu gewinnen. Erwartungen an derartige Praktika sind oft von den Vorurteilen geprägt, man würde dazu verdonnert werden, den ganzen Tag am Kopierer zu stehen oder Kaffee zu kochen. Einen ersten Eindruck von der MHK als Arbeitgeber bekam ich bei einer Exkursion zu einem der Depots der Sammlung Volkskunde im Sommersemester 2014. Es schien, als seien die Mitarbeiter nicht nur motiviert, interessiert und engagiert bei der Sache, sie pflegten auch einen sehr offenen Umgang untereinander und zu uns Studenten. Weiterlesen