Ausgrabung mit Folgen – das Gräberfeld von Lembach

„Das Aufdecken eines Grabes ist hier sehr leicht.“ Diese Aussage findet sich in einem 1873 aufgesetzten Brief des Gutsbesitzers Deichmann aus dem kleinen Ort Lembach nahe Borken im Schwalm-Eder-Kreis. Der Brief richtete sich an den damaligen Direktor des Museums Fridericianum in Kassel, Eduard Pinder (1836-1890). Deichmann hatte großflächige Rodungen eines Waldgebietes vornehmen lassen, um neues Ackerland zu gewinnen. Dabei waren ihm zahlreiche Grabhügel eines ausgedehnten vorgeschichtlichen Gräberfeldes aufgefallen. Weiterlesen