Noch 39 Tage

Glanzstück!

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Die prachtvolle vergoldete Silberkanne ist nicht nur eines der bedeutendsten Profangefäße des Spätmittelalters. Aus dem Silberschatz der Grafen von Katzenelnbogen im Jahr 1479 in den Besitz der Landgrafen von Hessen-Kassel gelangt, symbolisierte der so genannte Katzenelnbogische Willkomm noch ein Jahrhundert nach seiner Fertigung das Territorium der ehemaligen Grafschaft am Rhein. So wurde die Prunkkanne bei der Landesteilung  1567 Philipp dem  Jüngeren zugesprochen, als dieser die Niedergrafschaft Katzenelnbogen mit der Festung Rheinfels erbte. Mehr über das weitere Schicksal dieses Meisterwerks der Goldschmiedekunst und seine Bedeutung für die Landgrafschaft Hessen-Kassel können Sie bald im Hessischen Landesmuseum entdecken.  Wir heißen Sie Willkomm (en)!

Vorsicht zerbrechlich…

Langsam finden alle Objekte ihren Platz in den neuen Ausstellungsräumen des Hessischen Landesmuseums – von großen schweren Skulpturen, die nur mit entsprechendem Equipment und viel Manpower an ihren Platz gebracht werden können, bis hin zu fragilen Kunstwerken, die oft gerade einmal handtellergroß sind.

Zu letzteren zählt ein besonderes Meisterwerk der Steinschneidekunst: ein Bergkristallpokal des Mailänder Meisters Annibale Fontana.

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willkomm(en) zurück

WilkommDer sog. Katzenelnbogische Willkomm aus vergoldetem Silber zählt zu den kunstvollsten und historisch bedeutungsvollsten Prunkgefäßen des deutschen Spätmittelalters. Der heute unbekannte Goldschmied gestaltete die schwere Schenkkanne nach dem Vorbild geböttcherter, weidenumflochtener Holzkannen und schmückte das „darstellende“ Tafelgerät zudem mit weiteren phantastischen Elementen. So sind etwa die Füße des Willkomms als Wachttürme gestaltet und der Ausguss als Greif mit ausgebreiteten Schwingen. An der festlichen Tafel diente die repräsentative Prunkkanne für heißen Gewürzwein zum Ausschank des Willkommenstrunks an die Gäste.

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einzigART – die jungen Freunde des Museumsvereins Kassel e.V.

Im Jahr 1974, anlässlich der Neueröffnung der Gemäldegalerie Alte Meister und der Antikensammlung, wurde der „Verein der Freunde der Kasseler Kunstsammlungen, Kassel e.V.“, heute „Museumsverein Kassel e.V.“, gegründet. Ziel des Vereins ist die Förderung der Museumslandschaft Hessen Kassel in unterschiedlichen Projekten im Bereich Ausstellungen, Restaurierung, Publikationen, Museumspädagogik oder Neuerwerbungen. 2008 war es dann soweit: innerhalb des Museumsvereins Kassel e. V. wurde einzigART, die jungen Freunde des Museumsvereins Kassel e.V., gegründet, um ein jüngeres Publikum anzusprechen. Momentan sammelt der Verein Spenden für die Restaurierung einer Prunkvase, die in der neuen Dauerausstellung im Hessischen Landesmuseum zu sehen sein wird.Das Team von einzigArt, 2015: Nicolas Wefers, Katharina Proksch, Julia Ronge (Sprecherin), Stefanie Rehm, Julia Friedrich, Carolin Oetterer, Rebecca Petri, Lara Schmidt, Sophie-Luise Mävers, Alexandra Winterhoff, Theresa Koch, Jan Sydow, Isabelle Berninger, Dana Schütte (v.l.n.r.) Fehlend: Johannes Hümme und Christiane Just (c) Foto: Bethke

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Von der Idee zum Meisterwerk – Stiftungen ermöglichen bedeutenden Ankauf für das Hessische Landesmuseum

»Paris« …

... und »Bacchantin« des Bildhauers Pierre Étienne Monnot (1657–1733).

… und »Bacchantin«.

 

 

 

 

Vergangene Woche war es soweit, die Kunstwelt blickte gespannt nach Kassel, als die beiden bislang unbekannten Terrakotta-Statuetten »Paris« und »Bacchantin« von Pierre Étienne Monnot (1657–1733) der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

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Christus als Schmerzensmann

Die ab kommenden Dezember in der neuen Dauerausstellung des Hessischen Landesmuseums ausgestellte Holzskulptur zeigt Christus im Bildtypus des Schmerzensmannes, auch Erbärmdebild oder Erbärmdechristus genannt.

Hans Multscher und Werkstatt, Ulm, um 1460, Lindenholz, gefasst, 73 x 29 x 17 cm.

Hans Multscher und Werkstatt, Ulm, um 1460,
Lindenholz, gefasst, 73 x 29 x 17 cm.

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Zucht und Ordnung – ein Meilenstein der Reformationsgeschichte kommt nach Kassel

Unscheinbar kommt das kleine Bändchen daher: Nicht einmal 50 Blatt, gebunden in ein marmoriertes Buntpapier und nur etwa so groß wie eine Postkarte. Aber die „Ordenung der Christlichen Kirchenzucht, Für die Kirchen im Fürstenthumb Hessen“, meist „Ziegenhainer Zuchtordnung“ genannt, von 1539 hat es in sich.

Die „Ziegenhainer Zuchtordnung“ gebunden in vermutlich zeitgenössisches Buntpapier.

Die „Ziegenhainer Zuchtordnung“ gebunden in vermutlich zeitgenössisches Buntpapier.

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