Der Turm und seine bewegte Geschichte

Das Hessische Landesmuseum ist eines der architektonisch markantesten Gebäude in der Kasseler Innenstadt. Das im Jahr 1913 eingeweihte Museum des Architekten Theodor Fischer überstand die großflächigen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges glücklicherweise nahezu unbeschadet. Somit ist insbesondere auch der Turm schon seit über 100 Jahren ein beeindruckender Blickfang am Beginn der Wilhelmshöher Allee. Wenn das Hessische Landesmuseum in wenigen Monaten wiedereröffnet, werden die Besucher Gelegenheit haben, den Turm zu erklimmen. Von hoch oben kann man den Blick weit schweifen lassen – über die Kasseler Innenstadt bis hoch in den Bergpark Wilhelmshöhe. Wir haben uns näher mit der Geschichte des Museumsturmes beschäftigt.

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Der Antikensaal – Veränderungen eines Museumsraumes

Jedes Jahr findet am letzten Wochenende im Juni der Tag der Architektur statt. Passend dazu hat Frank Pütz, ehemaliger Volontär der Abteilung Bauwesen und Denkmalpflege, sich den Antikensaal im Hessischen Landesmuseum in Kassel einmal genauer angesehen. Weiterlesen

Interview auf der Baustelle: Ein Gespräch mit Projektarchitekt Matthias Schirrmacher

(c) Matthias SchirrmacherMatthias Schirrmacher, Architekt und seit 2002 bei HG Merz tätig, leitet seit Beginn der Umbaumaßnahmen den Hochbau im Projekt Hessisches Landesmuseum in Kassel (HLM). Er studierte Architektur an der Universität Karlsruhe und war zuvor als Projektleiter bei verschiedenen anderen Büros tätig. Bei einem Gespräch auf der Baustelle im März berichtete er vom momentanen Stand der Dinge, hob das Besondere an der Sanierung eines Museumsgebäudes hervor und signalisierte, dass sich ein Besuch des HLM nicht nur wegen der neuen Dauerausstellung lohnen wird. Weiterlesen

Die architektonische Gestaltung des Landesmuseums

Das Hessische Landesmuseum in Kassel stellte sich in seiner Umgebung von Anfang an als etwas Besonderes heraus – und das ist bis heute so geblieben. In Kassel entstand im frühen 20. Jahrhundert eine ganze Reihe großer, repräsentativer Verwaltungs- und Kulturbauten, so das Polizeipräsidium am Königstor (1904–1907), das Rathaus (1905–1909), das Königliche Theater am Friedrichsplatz (1907–1909) oder die Stadthalle (1912–1914). Während diese Bauten mit den damals nach wie vor üblichen Pathosformeln und Gestaltungsmitteln der historistischen Architektur arbeiten, fällt an Theodor Fischers Landesmuseum demgegenüber besonders die gestalterische Zurückhaltung ins Auge. Weiterlesen