Noch 1 Tag

Unter unseren Füssen…

161125 (vf40352)…sammelt sich im Laufe der Jahrtausende so manches. So wird auch unser Müll irgendwann zum archäologischen Objekt. Diese Besteckteile fanden sich beispielsweise bei Grabungen im Stiftsbezirk von Bad Hersfeld. Was dort aus unserer jüngeren Vergangenheit außerdem zutage kam, verraten wir Ihnen im Hessischen Landesmuseum.

Noch 2 Tage

Ein kunstseidener Traum Etui für Feinstrümpfe

»Hochelastisch, haltbar und transparent«: Damen bewahrten ihre wohl gehegten Feinstrümpfe in den 1950/60er Jahren in Etuis wie diesem auf, gerade auf Reisen oder unterwegs. Sollte es dennoch zur gefürchteten Laufmasche kommen, so war hoffentlich eine Repassierwerkstatt in der Nähe, um die Feinstrümpfe schnell flicken zu lassen. Als die Strümpfe später erschwinglicher wurden, flickte niemand mehr – ganz zur Freude der Strumpfindustrie. Werfen Sie einen Blick in das Feinstrumpf-Etui – demnächst im Hessischen Landesmuseum.

Noch 4 Tage

Pferdeschwanz oder Lockenkopf?

161119 (vf10211)Wie der frühmittelalterliche Mann aus dem nordhessischen Goddelsheim sein Haar trug, können wir nicht mehr sagen. Da er einen Kamm mit ins Grab bekam, legte er aber wohl Wert auf eine gute Frisur. Was wir ansonsten über ihn wissen, erfahren Sie im Hessischen Landesmuseum.

Noch 5 Tage

Zum liebevollen Gedenken Erinnerungskreuz für Aloys Bieker

Viele Söhne kehrten im Zweiten Weltkrieg nicht mehr nach Hause zurück. Dieses Kreuz erinnert an Aloys Bieker, der wie sein Bruder im Krieg gefallen war. Zusammen mit Fotos der Toten bildete das Erinnerungskreuz in der Küche der Eltern einen privaten Gedächtnisort. Sehen Sie dieses besondere Zeitzeugnis bald im Hessischen Landesmuseum!

 

Noch 7 Tage

Als die Römer frech geworden…

161116 (vf40140)

…kamen sie nach Hessens Norden. Das stimmt so nur bedingt! Zwar sind für die Jahre um Christi Geburt Kämpfe zwischen Römern und Germanen überliefert, ab etwa 100 n. Chr. änderte sich das jedoch. Nun unterhielt das Römische Reich florierende Handelsbeziehungen mit dem nordhessischen Stamm der Chatten. Was diese außer dem typischen roten Tafelgeschirr noch importierten, können Sie im Hessischen Landesmuseum herausfinden.

Noch 8 Tage

Krieg spielen am Küchentisch "Im Schützengraben. Neuartiges Würfelspiel"

1915 erschien das Würfelspiel „Im Schützengraben“. Viele Spieleverlage versuchten, aus der Kriegsbegeisterung der Menschen während des Ersten Weltkrieges Profit zu ziehen und entwickelten entsprechende Gesellschafts- und Kartenspiele. Beim Spiel „Im Schützengraben“ mussten die Spieler acht „Schützengräben“ überwinden. Wer als erster in der Mitte angekommen war, verkündete seinen Sieg mit „3 mal kräftig‚ Hurrah‘“. Mehr erfahren Sie im Hessischen Landesmuseum!

Noch 11 Tage

Sie bringen die Haare in Form

Brennschere

Anfang des 20. Jahrhunderts sorgten Brennscheren oder auch Onduliereisen für leichte Wellen im Haar. So formten die Frauen etwa ihren „Bubikopf“, eine damals sehr beliebte Frisur. Sehen Sie sich das zirka 100 Jahre alte Friseurwerkzeug demnächst im Hessischen Landesmuseum an!

Noch 13 Tage

Sicherheitsnadeln der Eisenzeit

161122 (vf90258)Diesen Zweck erfüllten die so genannten Fibeln, die die Kleidung zusammenhielten. Was die Fibeln außerdem anhand ihrer unterschiedlichen Formen über Kontakte in manchmal weit entfernte Regionen verraten, erfahren Sie demnächst im Hessischen Landesmuseum.

 

Noch 14 Tage

Vorweihnachtliche Köstlichkeiten aus dem Jahr 1926

9.	Handschriftliches Rezeptbuch

»Meiner Hertel zum Advent 1926« – das von einer Freundin selbst gemachte und handgeschriebene Kochbuch enthält nicht nur Rezepte, sondern vermittelt eine Weltanschauung: »In der Einfachheit liegt die Wahrheit!«. Es finden sich darin ausschließlich vegetarische Rezepte wie das »Dreifarbenmus: Kartoffel-, Spinat- und Möhrenmus. Darüber Zwiebel in Öl oder Butter«. Lassen Sie sich im Hessischen Landesmuseum kulinarisch von Hertels Freundin inspirieren!